
Mit einer Mischung aus Rückblick, Aufbruchsstimmung und klaren Zukunftsplänen hat der TTC Eppertshausen seine Mitgliederversammlung 2026 abgehalten. Insgesamt 41 Mitglieder, von insgesamt 192 Mitglieder insgesamt, waren der Einladung gefolgt und sorgten für eine gut gefüllte Versammlung, die von einem aktiven und lebendigen Vereinsleben zeugte. Zu Beginn begrüßte der 1. Vorsitzende Jens Dony die Anwesenden und erinnerte im Rahmen des Totengedenkens an das verstorbene langjährige Mitglied Erich Müller, der dem Verein seit 1965 angehört hatte. Sein Engagement und seine Verbundenheit zum TTC wurden gewürdigt. Im weiteren Verlauf blickte Dony auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr zurück. Die Vorstandsarbeit funktioniere reibungslos, viele Aufgaben würden effizient und in enger Abstimmung erledigt. „Die Zusammenarbeit im Vorstand macht große Freude. Durch kurze Wege und offene Kommunikation können wir vieles unkompliziert lösen“, betonte er. Besonders erfreulich sei auch die Entwicklung im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich.
Jan Wich, 2. Vorsitzender und Sportwart, berichtete über die sportliche Entwicklung im Aktivenbereich. Neun Herren- und zwei Damenmannschaften sind aktuell im Spielbetrieb aktiv, viele davon stabil im Mittelfeld oder sogar in oberen Tabellenregionen. Besonders die positive Entwicklung einzelner Spieler sowie die erfolgreiche Integration von Jugendspielern in den Erwachsenenbereich unterstreichen die nachhaltige Vereinsarbeit. Auch die Damenmannschaft überzeugte nach ihrem Aufstieg mit starken Leistungen.
Ein besonderes Augenmerk liegt weiterhin auf der Jugendarbeit, die als Fundament des Vereins gilt. Mit mehreren Trainingsangeboten pro Woche und einem engagierten Trainerteam wird der Nachwuchs gezielt gefördert. Die Erfolge sprechen für sich: Eine Jugendmannschaft steht kurz vor der Meisterschaft, andere Teams entwickeln sich ebenfalls positiv. Zudem sind bereits neue Projekte geplant, um noch mehr junge Menschen für den Tischtennissport zu begeistern.
Neben dem Sport prägen auch zahlreiche Veranstaltungen das Vereinsleben. Ob Familienabend, Schlachtfest, Sommernachtsfest oder Winterglühen – alle Events waren gut besucht und trugen zur starken Gemeinschaft bei. Ella Berker hob insbesondere das Engagement der vielen Helfer hervor: „Ohne die Unterstützung unserer Mitglieder wären solche Veranstaltungen nicht möglich.“
Auch finanziell steht der TTC auf soliden Beinen. Nach einem Minus im Vorjahr konnte 2025 wieder ein Überschuss erzielt werden. Einnahmen aus Veranstaltungen, Beiträgen und Spenden sorgen für Stabilität, während gezielte Investitionen – etwa in neue Tische oder Ausrüstung – die sportliche Infrastruktur stärken.
Bei den anschließenden Wahlen wurde der bestehende Vorstand in weiten Teilen bestätigt. Jens Dony bleibt weiterhin an der Spitze des Vereins und kündigte an, den eingeschlagenen Weg fortsetzen zu wollen. Als 2. Vorsitzender wurde Jan Wich bestätigt, ebenfalls Reimund Viertl (Kassenwart), Andreas W. Hock (Jugendleiter), Tanja Schade (Schriftführerin) und Ella Berker (Veranstaltungsleiterin). Als Beisitzer schied Heinz Jürgen Gruber aus, dafür wurde mit Fabio Sopp ein 2. Jugendleiter gewählt und ergänzt mit Steffen Wich (2. Kassenwart), Anne Mann (Damenwart) und Ella Berker (Veranstaltungsleiterin) den erweiterten Vorstand.
Mit Blick in die Zukunft wurden ebenfalls wichtige Weichen gestellt. So ist für 2027 ein großes Konzert der Rodgau Monotones in der Bürgerhalle geplant – ein Gemeinschaftsprojekt mit der Freiwilligen Feuerwehr Eppertshausen. Darüber hinaus investiert der Verein in neue Trikots für alle Mannschaften und plant strukturelle Anpassungen im Spielbetrieb, um Trainings- und Spielbedingungen weiter zu verbessern.
Die Versammlung endete nach rund zweieinhalb Stunden mit einem positiven Gesamtbild: Der TTC Eppertshausen präsentiert sich als moderner, engagierter und gut organisierter Verein, der sportlichen Erfolg und Gemeinschaft gleichermaßen lebt. Oder, wie es Jens Dony zusammenfasste: „Wir sind eigenständig, gut aufgestellt und vor allem ein Verein, in dem viele mit anpacken – genau das macht uns stark.“
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