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Familienabend 2019
OP über Fam.-Abend 2019 1
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Spiele vor-rückschau

Ein Artikel der Offenbach Post (OP-Online vom
18. Feb. 2019)
zum Familienabend des
TTC-Eppertshausen am
16. Feb. 2019

 

Fotos
Familienabend 2019

 

Eppertshausen – Offiziell sollte der Familienabend des TTC Eppertshausen am Samstag
um 19. 30 Uhr beginnen, doch schon lange vorher waren fast alle Tische besetzt und man speiste in geselliger Runde in der Halle des TAV. 
Von Peter Panknin

Nur die Kleidung, alle Anwesenden waren bunt kostümiert, ließ darauf schließen, dass es an diesem Abend wohl etwas närrischer zugehen wird. Nach einer Schunkelrunde, an der sich zwecks besserer Verdauung alle beteiligten, begrüßte Reimund Viertl als Vorsitzender des Tischtennis-Clubs die bereits gut gelaunten Gäste. Bürgermeister Carsten Helfmann, der mit seiner Frau erschienen war, brachte jedoch noch einen Gast mit, der ein paar Worte an die TTC-Familie richten wollte. Als „Aloisius“, eigentlich ein Münchner im Himmel, erschien persönlich und überbrachte Grußworte an die Eppertshäuser und einen willkommenen Umschlag. Mit seiner Ansprache war der „Engel“ wohl nicht ganz fertig geworden (schließlich muss er ja ständig Halleluja singen und frohlocken), aber mit Unterstützung der im voll besetzten Saal Versammelten konnten die Reime dennoch vervollständigt werden.

OP über Fam.-Abend 2019 2

Nach dieser heiteren Einlage schritt man zur fröhlichen, aber ernst gemeinten Ehrung verdienter Mitglieder.
Für ihre Platzierungen im Einzel bei den Vereinsmeisterschaften erhielten Aydin Göktür, Jens Dony, Jan Wich und Heinz Gruber Urkunden überreicht,
für ihre Platzierungen im Doppel wurden die Paarungen Axel Dalheimer/Kurt Filipp, Willi Bruchmann/Fabian Thiel sowie Manfred Roßkopf/Horst Fisch ausgezeichnet.
Für je 900 Spiele wurden Gerd Klose und Heinz Gruber geehrt.
Ungezählt die Spiele, die Carl Kuntze in seiner
40-jährigen Vereinsmitgliedschaft absolviert hat,
ebenso die, die Klaus Oßwald in den zurückliegenden
50 Jahren an der Platte verbrachte.
Beide erhielten einen gut gefüllten Präsentkorb.
In Abänderung des geplanten Programmablaufs zog man die Ziehung der Tombola-Lose vor, denn es galt, etwa 50 von Eppertshäuser Firmen gestiftete Preise unter den närrischen Familienmitgliedern zu verteilen.

Nun war die Zeit für Willi Müller gekommen, der mit fröhlichen Sprüchen und Versen die Moderation des weiteren Ablaufs übernommen hatte.
Nach einer weiteren Schunkeleinlage konnte der Protokoller, auch als Hans Müller den Eppertshäusern bekannt, in die Bütt gerufen werden. Pointiert verteilte er heitere Spitzen nach Amerika und nach Münster. Eine Mauer, die den Münsterern das Überschreiten der Gersprenz unmöglich machen sollte, erwähnte er nicht ausdrücklich, warnte aber vor Grenzverletzungen. Selbst Autos lehnen nach seinen Worten die Straße nach Münster ab und „hoppeln“, während in Richtung Eppertshausen alles glatt und sanft laufen würde.
Weitere Wortbeiträge folgten zur besten Erheiterung der Gäste.
Das Hochzeitspaar Thomas und Anette Frühwein ließen alle an ihrem ersten Streit teilhaben, versöhnten sich aber zum Abschluss ihres Vortrags wieder.
Reiner Sperl und Colin Murrmann glänzten mit Wortbeiträgen, während die Tanzgruppe „FairIt“ viel Schwung mitgebracht hatte.
Carolin
Hock zeichnete für die Choreografie verantwortlich und überzeugte sich durch ihr Mitwirken davon, dass bei den sieben jungen Damen und dem einen Herrn alles richtig abgeht.
Der Tanz der Damen war Ansporn für das Männerballett, das später ebenfalls umjubelt wurde.

Herrlich, wie im familiären Kreis – ohne Mitwirkung „externer Kräfte“ – in Eppertshausen stimmungsvoll Fastnacht gefeiert wird.